Die Tabakpflanze

Botanisch bezeichnet Tabak eine Gattung der Familie der Nachtschattengewächse. Innerhalb dieser Gattung werden 75 Arten unterschieden. Die Gattungsbezeichnung Nicotiana leitet sich vom Namen des französischen Gesandten in Portugal Jean Nicot ab, der Tabaks als Heilpflanze in Frankreich einführte.

Als Rauchtabake haben dabei lediglich die Arten Nicotiana tabacum und Nicotiana rustica (Bauern-Tabak) Bedeutung. Bauerntabak darf in der EU nicht vertrieben werden, da er einen besonders hohen Nikotingehalt hat. Als Zierpflanze ist diese Art jedoch verbreitet.

Der deutsche Artenname für Nicotiana tabacum lautet Virginischer Tabak. Die wichtigsten Sortenguppen, in die er eingeteilt wird sind:

  • Virginia-Tabak - süß, strohig, heu-artig
  • Burley-Tabak - würzig, bitter, erdig, holzig
  • Orient-Tabak - süßlich schwer, schweißig, grasig

Tabak ist eine subtropische Pflanze, deren Wachstum bei Temperaturen unter 15°C deutlich gehemmt ist. Bereits einsetzender Frost schädigt die Tabak-Blätter und ab -3°C stirbt die Tabak-Pflanze ab. Das Feuchtigkeitsbedürfnis geht mit der Anfälligkeit für Pilzerkrankungen einher.