Von der ersten Sichtung Tabak rauchender Menschen bis zur Verbreitung des Tabakanbaus in Europa verging beinahe ein Jahrhundert.
Am 6. November 1492 dokumentierte Christoph Kolumbus erstmals den Tabak-Konsum auf der Insel Kuba in seinem Bordbuch. Er notierte, dass zwei seiner Begleiter bei der Erforschung der Insel eine große Anzahl Frauen und Männer antrafen, die mit einer kleinen glimmenden Stange aus einem Kraut herumwandern, dessen Rauch sie einatmen, wie es ihr Brauch ist.
Einer der Begleiter, Luis de Torrès, durchforschte den östlichen Teil der Insel und berichtete von folgender Beobachtung: Sie tragen in der Hand ein glimmendes Kohlestück und Kräuter und atmen die Düfte mit Hilfe von Katapulten ein, die sie in ihrer Sprache tabacos nennen.
Ein anderer Leutnant von Kolumbus berichtete, dass das Kraut von den Eingeborenen cohiba genannt wurde. Eine der berühmten kubanischen Zigarren wurde danach Cohiba benannt.
1518 führten die Spanier den Tabak als Genussmittel in Europa ein.
Fernandez de Oviedo bestätigt diese Angaben in seinem 1535 entstandenen Werk über Westindien in dem er beschreibt, dass die Indianer ein Y-förmiges Rohr mit den beiden Enden der Gabel in die Nase einführen und in dem anderen Ende ein Kraut entzünden.
In Deutschland ist der erste Tabakanbau für das Jahr 1573 im Pfarrgarten der Gemeinde Hatzenbühl in der Nähe von Speyer nachgewiesen. Weitere Anbaugebiete wurden die wärmeren Flusstäler Deutschlands.
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen und sich dabei unterstützen lassen möchten, fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.
Viele Kassen bezuschussen z.B. Nichtraucherseminare.
Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt unter der
Telefon-Nummer.: 01805-313131
gern Auskunft. Diesen Hinweis finden Sie mitunter auch als Aufdruck auf Ihrer Zigarettenschachtel. Wenn Sie eine solche mal wieder in Händen halten, nehmen Sie es doch zum Anlass, einfach dort mal anzurufen.
Ich würde mich freuen, wenn auch Sie den Weg in eine rauchfreie Zukunft schaffen. Lassen Sie sich helfen!