Verhaltenstherapie zur Raucherentwöhnung

Die Verhaltenstherapie kann sowohl als Einzel- als auch als Gruppentherapie durchgeführt werden. Bei der Verhaltenstherapie zur Raucherentwöhnung steht die Überwindung der psychischen Abhängigkeit im Vordergrund.

Anfangs wird analysiert, was die Ursachen für das Verlangen nach der Zigarette sind und in welchen Situationen der Wunsch nach einer Zigarette besonders stark ist. Dann lernt der Raucher, wie Nikotinabhängigkeit entsteht und dass sein Suchtverhalten objektiv betrachtet sinnlos uns schädlich ist.

Anschließend wird besprochen, wie die Situationen, in denen bisher der Drang nach der Zigarette besonders stark war, vermieden werden können und wie sich der frische Nichtraucher belohnen kann, wenn es ihm gelingt, weiterhin rauchfrei zu bleiben.

Erfolgsquote der Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie zur Raucherentwöhnung ist eine der erfolgreichsten Methoden mit dem Rauchen aufzuhören. Da die Rückfall-Situationen ausführlich besprochen werden und alternative Verhaltensweisen aufgezeigt werden, wird dem Raucher dabei geholfen, die während der Nikotinabhängigkeit aufgebauten Verhaltensautomatismen zu überwinden und alternative Verhaltensmöglichkeiten zu etablieren.

Verhaltenstherapie zur Raucherentwöhnung ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Vorteile der Verhaltenstherapie in der Gruppe

Da bei der Verhaltenstherapie mehrere Termine zu absolvieren sind, ist die Gruppe in mehrfacher Hinsicht von Vorteil. Zum einen bestärken sich die Teilnehmer gegenseitig in ihrer Motivation mit dem Rauchen aufzuhören und zum anderen sorgt der Gruppenzwang für ein vermindertes Rückfallrisiko, da niemand vor der Gruppe gern sein Scheitern eingestehen möchte. Welcher Teilnehmer möchte schon derjenige sein, der sich und anderen eingestehen muss, dass er nicht den erforderlichen Willen aufgebracht hat, der Zigarette zu widerstehen.