Die Aufdrucke auf den Zigarettenpackungen und allen Tabakwaren weisen den Raucher auf die verschiedenen negativen Folgen des Rauchens hin. Aber der Anblick ist mit der Zeit so gewohnt geworden, dass diese wohlgemeinten Warnhinweise zum Rauchen vom Konsumenten nicht mehr wahrgenommen werden.
Der Raucher weiß durchaus um die Schädlichkeit seiner Handlung, aber seine Nikotinsucht verhindert, dass er sich dieser Schädlichkeit bewusst wird.
Durch die gefäßverengende Wirkung des Nikotins, wird die Blutversorgung des Körpers beeinträchtigt und auf Dauer derart geschädigt, dass Rauchen zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Auch das Absterben der Extremitäten ist hinlänglich bekannt – das Raucherbein ist dafür ein besonders drastisches Beispiel.
Der Schaden für die Atemwege ist für den Raucher am deutlichsten spürbar. Beschwerden bei der Atmung – Kurzatmigkeit und Raucherhusten sind kaum zu leugnen, werden aber meist heruntergespielt. Nicht nur vor anderen, auch vor sich selbst.
Der kritische Blick in den Spiegel zeigt die negativen Auswirkungen des Rauchens für die Haut.
Dass der schlechte Geruch dem Raucher nicht mehr auffällt liegt daran, dass sowohl Geruchs- als auch Geschmackssinn durch das Rauchen beeinträchtigt werden.
Die Schädlichkeit des Passiv-Rauchens ist schon lange medizinisch nachgewiesen. Es hat lange gedauert, bis wichtige Gesetze zum Nichtraucherschutz erlassen worden sind.
Auf Seiten der Raucher wird mit dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und dem Recht auf Rauch argumentiert. Aber die Freiheit des einzelnen endet, wo sie die Freiheit von anderen einschränkt. Und das Recht auf körperliche Unversehrtheit möchte wohl auch kein Raucher abgeschafft wissen.
Besonders schwierig ist es, die zu schützen, die selbst ohne Möglichkeit sind, den Rauchern zumindest auszuweichen. Kinder werden durch Passiv-Rauchen geschädigt. Das Rauchen während der Schwangerschaft und der Stillzeit ist ein besonders schwieriges Thema. Der Anteil der Frauen mit kleinen Kindern ist bei den Rauchern immer noch überdurchschnittlich.
Der Schaden für die Mitmenschen im Allgemeinen bleibt abstrakt. Menschen ohne Namen und Gesicht bleiben uns letztendlich egal. Aber unsere Kollegen, Freunde und Familie, vor allem aber die eigenen Kinder sind jedem Menschen wichtig.
Die Gesundheit der nahestehenden Menschen ist eine starke Motivation, endlich mit dem Rauchen aufzuhören und damit sich selbst und den Liebsten zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen und sich dabei unterstützen lassen möchten, fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.
Viele Kassen bezuschussen z.B. Nichtraucherseminare.
Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt unter der
Telefon-Nummer.: 01805-313131
gern Auskunft. Diesen Hinweis finden Sie mitunter auch als Aufdruck auf Ihrer Zigarettenschachtel. Wenn Sie eine solche mal wieder in Händen halten, nehmen Sie es doch zum Anlass, einfach dort mal anzurufen.
Ich würde mich freuen, wenn auch Sie den Weg in eine rauchfreie Zukunft schaffen. Lassen Sie sich helfen!