Dass Rauchen schadet und Nichtraucher gesünder leben, lässt sich an jeder Ecke lesen und wird wohl von den wenigsten bestritten. Aber nicht Wissen allein bringt den Menschen weiter, das was er weiß muss ihm auch bewusst werden
So wie es dem Raucher auf seinem Weg zum Nichtraucher hilft, Abhängigkeit und Schädlichkeit zu verstehen, wenn er sich mit der Wirkung von Tabak, Nikotin und den Zusatzstoffen, die die Zigarettenindustrie dem Tabak beifügt auseinandersetzt, so kann es dem Nichtraucher helfen, seine rauchenden Mitmenschen zu verstehen, wenn er sich ihre Motivation, ihr Selbst- und Weltbild einmal vor Augen führt.
Leider ist die Diskussion von Nichtrauchern und Rauchern meist von Konfrontation geprägt. Dabei nimmt sich der Nichtraucher die für den noch rauchenden Mitmenschen so wichtige Möglichkeit zur Überzeugung und Hilfe, die ihm eine kooperative Gesprächsführung bieten würde.
Auch wenn Rauchen schadet, so hat es dennoch Kultur, Geschichte, eine lange Tradition. Wenn man sich damit auseinandersetzt, zeigt sich dem Nichtraucher wie dem Raucher, welche Abweichungen von den ursprünglichen Formen des Rauchrituals zu den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Problemen geführt haben, die nicht erst in unserer Zeit erkannt worden sind. Denn auch die Argumente der Nichtraucher haben eine lange Geschichte.
Traditionen des Tabakkonsums waren in den Kulturen sowohl von Nord- als auch Südamerika verbreitet bereits vor Jahrtausenden etabliert. Tabak wurde als spirituelle Droge oder für medizinische Zwecke verwendet. Darstellungen rauchender Maya-Priester werden auf 600 bis 500 v.Chr. datiert.
In einem Exkurs zu den Ursprüngen des Rauchens werden einige spirituelle Grundgedanken aufgezeigt. In anderen Menüunterpunkten wird der Weg des Tabaks nach Europa nachgezeichnet und dabei verdeutlicht, wie stark von Beginn an, ökonomische Interessen einzelne Menschen zu Wegbereitern des Tabakkonsums machten. Ein kleiner Ausflug in die Botanik soll die gegebenen Informationen abrunden.
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen und sich dabei unterstützen lassen möchten, fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.
Viele Kassen bezuschussen z.B. Nichtraucherseminare.
Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt unter der
Telefon-Nummer.: 01805-313131
gern Auskunft. Diesen Hinweis finden Sie mitunter auch als Aufdruck auf Ihrer Zigarettenschachtel. Wenn Sie eine solche mal wieder in Händen halten, nehmen Sie es doch zum Anlass, einfach dort mal anzurufen.
Ich würde mich freuen, wenn auch Sie den Weg in eine rauchfreie Zukunft schaffen. Lassen Sie sich helfen!